LEADERSHIP & FÜHRUNG

„Leader sind diejenigen, die andere befähigen und stärken!“ Bill Gates

Leadership

Bei Leadership geht es um mehr als Mitarbeiterführung.
Häufig wird Leadership mit Führung gleichgesetzt.

 

Was ist der Unterschied zwischen Führung und Leadership?

Führen bedeutet, festlegen wo es hingehen soll. Eine Führungskraft beschäftigt sich mit den Zielen und der Vision des Unternehmens. Sie denkt über Innovationen, Kundennutzen und Prozessverbesserung nach.
Bei Leadership geht es um mehr – ein Leader hat Werte und Überzeugungen, die er kommuniziert und vorlebt. Diese Person ist ein Vorbild für andere Menschen und kann diese stärken, befähigen und mitreißen.

Was Leadership für mich ausmacht –
eine persönliche Geschichte

Vor einigen Jahren hatte ich die Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens im Tourismus. Ich durfte 30 Mitarbeiter führen. Ein sehr engagierter Mitarbeiter namens Martin (Name geändert) hat sich im Laufe der Zeit sehr verändert. Er wurde immer ruhiger und seine Leistung war nicht mehr in Ordnung.

Als ich Martin eines Tages zur Rede stellen wollte, bat ich ihn in mein Büro. Wir sprachen über seinen Leistungsrückgang, plötzlich fing er an zu lachen. Ich fühlte mich nicht respektiert und habe ihn kurzerhand aus dem Büro verwiesen. Er hat sich später bei mir entschuldigt und mir erklärt, dass er seine Emotionen nicht kontrollieren konnte. Mir kam die ganze Situation mittlerweile sehr suspekt vor. Seine Kollegen haben mich ebenfalls angesprochen und meinten, dass Martin Drogen nimmt.

Als ich Martin ein paar Tage später aus der Küche humpeln sah, fragte ich ihn, was passiert war. Wie ich mit ihm sprach, bemerkte ich, dass seine Augen während des Gesprächs in komplett andere Richtung steuerten. Der Inhalt des Gesagten und seine Körpersprache passten nicht mehr zusammen. Das war nicht mehr der Martin, der immer hilfsbereit und kompetent seine Arbeit erledigte. Ich schickte ihn zum Arzt. Dieser verwies ihm zum Neurologen ins Krankenhaus und verbat ihm selbst mit dem Auto zu fahren. Also habe ich ihn gefahren. Im Spital wurde sofort ein MRT gemacht. Die schreckliche Nachricht: Gehirntumor. Martin wurde sofort in eine Spezialklinik eingewiesen. Die Lage war sehr ernst. Er war damals erst 27 Jahre. Ich war im ersten Moment die erste und nächste Ansprechperson.

Martin bat mich, seine Eltern zu informieren, weil er dafür nicht in der Lage war. In diesem Moment war ich ziemlich überfordert, weil mir die Situation persönlich sehr nahe ging. Ich informierte seine ahnungslosen Eltern, die von Martins Veränderungen in der letzten Zeit nichts mitbekommen haben, weil sie weit weg wohnten.

Am nächsten Tag habe ich alle Mitarbeiter gemeinsam über den Zustand von Martin berichtet. Ich hatte Tränen in den Augen.
Das war mir damals ziemlich peinlich, weil ich glaubte, als Führungskraft nicht stark genug zu sein. Heute sehe ich das anders: die Kollegen haben meine ehrliche, empfindliche Art sehr geschätzt. Dieses Feedback haben sie mir in späteren Mitarbeitergesprächen mehrmals mitgeteilt.

Es ist der Mensch, in diesem Fall Martin, der zählt. Ich habe mich mit seinem Team bestehend aus drei Mitgliedern zusammengesetzt und besprochen, wie wir die Zeit von Martins Abwesenheit überbrücken und die Aufgaben verteilen. Alle waren bereit zusätzliche Aufgaben zu übernehmen und Überstunden zu machen, wobei zum damaligen Zeitpunkt noch keiner wusste, ob Martin überhaupt überlebt.

Martin hatte die schwierige Operation gut überstanden. Nach sieben Monaten Abwesenheit ist er in einem Teileingliederungsprozess wieder im Unternehmen gestartet. Es hat insgesamt ein Jahr gedauert, bis er seine Aufgaben wieder vollständig erledigen konnte. Er musste nicht gekündigt werden und konnte ohne Kompetenzverlust seinen Tätigkeiten vor der Krankheit wieder nachgehen.

Leadership

Wie ist das gelungen und was habe ich daraus gelernt?

Ich hatte ein Team, dass mich zu 100% unterstützte. Dadurch, dass die Kollegen vollständig über den Gesundheitszustand informiert waren und Martin wusste, dass er seinen Job nicht verlieren werde, hat die interne Kommunikation einwandfrei funktioniert. Martin hat von seinem Krankenbett aus mit seinem Team gechattet und über sämtliche Prozesse informiert. Dies hat ihm positive Lebensenergie gegeben.

Was ist hier Leadership?

Ehrlich und offen kommunizieren – die Situation hätte auch ganz anders ausgehen können. Meine Werte: Hilfsbereitschaft und Mitgefühl vorleben – Ich bin heute froh, dass ich damals gezeigt habe, dass mir die Situation nahe geht und ich Angst um meinen Mitarbeiter habe. Dadurch hat die gesamte Belegschaft eine großartige Solidarität gezeigt.

„Leader sind diejenigen,

die andere befähigen und stärken!“

Bill Gates

LEADERSHIP & FÜHRUNG FÜR UNTERNEHMEN

Mögliche Inhalte:

  • Leadership für Führungskräfte

    Die Mitarbeiter sind nicht motiviert. Sie machen ihre Arbeit wie aufgetragen, doch niemand ist bereit die „extra Meile“ zu gehen und etwas zu bewegen. Wie kann ich authentisch die Ziele und Vision des Unternehmens vermitteln? Wie kann ich andere mitreißen und zu neuen Ideen anspornen?

  • Entwicklung einer Führungskraft

    Vom Teammitglied zum Teamleiter befördert werden. Die Kollegen sind nun die eigenen Mitarbeiter. Welche zusätzlichen Kompetenzen benötigt die neue Führungskraft? Welchen Führungsstil hat sie? Wie geht sie mit den Mitarbeitern um, mit denen sie früher nach Dienstschluss regelmäßig auf ein Bier gegangen ist? Geht das noch? Wie richtet sie ihr Kommunikation aus?

Weitere Themen:

  • Das effektive Mitarbeitergespräch

    • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Gesprächs
    • Zielvereinbarungen festlegen und analysieren
    • Konstruktive Feedbackgespräche führen

  • Zielgerichtete Mitarbeiterkommunikation

    • Effektiv delegieren – klare Aufgaben- und Kompetenzverteilung
    • Möglichkeiten der Teamkommunikation
    • Ausrichtung der Kommunikation auf den Persönlichkeitstypus

  • Persönliches Ressourcenmanagement

    • Klare Festlegung des eigenen Aufgaben- und Kompetenzbereichs
    • Gesundes Haushalten der eigenen Fähigkeiten und Zeit
    • Genaue Definition der eignen Grenzen – NEIN sagen

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